Wappenstifter : 

Sven Leutnant (geb. Mankowski), Petra Leutnant

Stiftungsdatum :  6. Juni 2014
   

Künstler :

Alexander Jacob | www.wappenkunst.de

"In jeder Zeitepoche wurde die Heraldik als modern, herausfordernd und neu bezeichnet. Sie musste und muss sich bis heute den gesellschaftlichen Gegebenheiten anpassen."


Eine Broschüre mit allen hier abgedruckten Information steht zum Download zur Verfügung.
Familienwappen Leutnant
Format: PDF | Größe: 869 KByte
Zum Download bitte hier oder auf das Icon klicken.

In Blau ein silberner Ring, belegt mit einem silbernen Benediktinerkreuz bestückt mit silbernen Ringen, darauf eine golden besamte rote heraldische Rose mit grünen Kelchblättern. Auf dem blau-silbern bewulsteten Helm, mit blau-silbernen Decken, wachsend ein golden-silberner gerüsteter Ritter mit blauem Hut, links ein silbernes Schwert, rechts eine silberne Hellebarde mit blauem Schaft und blauer angehängter Fahne belegt mit einer silbernen Raute haltend. Schildhalter: Zwei goldene Pferde.

Erläuterungen zu Familienwappen

Ein Familienwappen besteht immer aus den Pflichtbestandteilen Schild, Helm, Helmdecke und Helmzier - in Deutschland im ungefähren Verhältnis 3:2:3. Schildhalter sind dabei fakultative Prachtstücke und werden als heraldisches Beiwerk nicht blasoniert. Die Verwendung der Version mit oder ohne Schildhalter ist frei wählbar und hat keinen Unterschied in ihrer Bedeutung.

 

Die Rose verweist auf Lippstadt, den Geburtsort der Wappenstifter. Das angedeutete Rad mit Kreuz als ausgezogene Speichen und die Tinkturen Blau-Silber sollen an den heutigen Lebensmittelpunkt in Geseke erinnern. Das Kreuz bringt zudem die christliche Gesinnung zum Ausdruck. Der Ritter in der Helmzier gibt indes den Familiennamen redend wieder; ebenso der auf der Fahne aufgebrachte Stern als stilisierte Darstellung des Offiziersdienstgrad Leutnant. Die zwei goldenen Pferde stellen den Bezug zu Westfalen her.


Wappen der Stadt Geseke

Wappen der Stadt Geseke

Das aktuelle Wappen der Stadt Geseke wurde am 17. August 1977 genehmigt. Vorher hatte die Stadt ein Wappen mit einem silbernen Kreuz, welches am 16. November 1902 genehmigt wurde. Das silberne Kreuz wurde bereits seit dem frühen Mittelalter auf Siegeln verwendet, die älteste bekannte Benutzung datiert auf das Jahr 1237. Das Kreuz ist vom Wappen Kurkölns, dem Kurkölnischen Kreuz, abgeleitet, einem schwarzen Kreuz auf silbernen Grund. Das Kreuz wurde um 1700 erstmals als offizielles Stadtwappen genutzt.

Das Wagenrad wurde als Zeichen des Amtes Störmede in das Wappen aufgenommen, welches im Rahmen der Gebietsreform mit der Stadt Geseke vereint wurde.

Quelle: Wikipedia [http://de.wikipedia.org/wiki/Geseke#Wappen]


Wappen der Stadt Lippstadt

Der Stadt Lippstadt ist am 10. Juni 1938 das Recht zur Führung des dargestellten Stadtwappens verliehen worden.

Die amtliche Wappenbeschreibung lautet: „Das Wappen zeigt in Silber einen rotgezinnten Mittelturm mit geöffnetem Tor, anschließend beiderseits einen bedachten Wehrgang mit zwei kleineren gezinnten Seitentürmen, dazwischen eine rote fünfblättrige Rose.“

Dieses Wappen wird seit der oben genannten Verleihung von der Stadt Lippstadt geführt. Die Rose ist als Lippische Rose bekannt und entstammt dem Familienwappen der „Herren zur Lippe“.

Quelle: Wikipedia [http://de.wikipedia.org/wiki/Lippstadt#Wappen]

Wappen der Stadt Lippstadt

Dienstgradabzeichen

Dienstgradabzeichen "Leutnant" der Bundeswehr

Leutnant (Abk.: Lt / in Listen: L) bezeichnet in den meisten Streitkräften den niedrigsten Rang der Dienstgradgruppe der Offiziere.

Quelle: Wikipedia [http://de.wikipedia.org/wiki/Leutnant]

 

Leutnant ist als Lehnwort Lieutenant um 1500 aus dem Französischen in den deutschen Sprachraum gekommen. „Lieu tenant“ – in Ableitung von „lieu tenir“ – bedeutet im Französischen „Statthalter“; der Wortstamm geht auf das mittelalterliche „locum tenens” (lat. Statthalter, Stellvertreter) zurück. Im Mittelalter wählte jeder Hauptmann eines Fähnleins einen „Lokotenenten“ bzw. „Leutinger“ als seinen Stellvertreter. In diesem Sinne wird das Wort Leutnant auch im Deutschen verwendet, in romanischen Sprachen ist davon „Tenente“ oder „Teniente“ abgeleitet.

Unter den französischen Königen war der „Lieutenant du Roi“ der Stellvertreter des Königs im Heer oder in einer Festung. Napoleon Bonaparte erneuerte diesen zwischenzeitlich abgeschafften Titel, indem er im Spanienfeldzug den Marschall Nicolas Jean-de-Dieu Soult 1813 als Vizekönig der Pyrenäischen Halbinsel zum „Lieutenant de l'Empereur“ ernannte. In den französischen Streitkräften und zahlreichen anderen Armeen rangiert der Unterleutnant (Sekondeleutnant) als niedrigster Offiziersdienstgrad unter dem Leutnant. In einigen deutschen Heeren gab es bis ins 19. Jahrhundert die Abstufung Oberleutnant (Premierlieutenant) – Leutnant (Secondelieutenant oder Sous-Lieutenant) ohne den Grad „Unterleutnant“.

Quelle: Wikipedia [http://de.wikipedia.org/wiki/Leutnant]

 

Das Wappenrecht ist ein gewohnheitsrechtliches Institut des Privatrechts, das somit jedermann zusteht. Es genießt nach der Rechtsprechung und der herrschenden Literaturmeinung aufgrund seiner Nähe zum Namensrecht und seiner Eigenschaft als absolutes Recht den Schutz des § 12 BGB (quasinegatorischer Unterlassungsanspruch).

Nach einer anderen Auffassung genießt das Wappenrecht als historisches Fossil keinen Schutz durch § 12 BGB. Einen besonderen Schutz der Wappen von Adelsfamilien gibt es in Deutschland nicht; diese sind den Wappen bürgerlicher Familien durch die Abschaffung der Privilegien des Adels in Art. 109 Abs. 3 Weimarer Reichsverfassung gleichgestellt. Wappen sind nach herkömmlicher Auffassung der Heraldik von Namen zu unterschieden, so dass früher Träger des gleichen Namens unterschiedliche Wappen führten, etwa um ihren Familienzweig zu kennzeichnen. Das Wappenrecht ist daher kein Teil des Namensrechts, sondern ein eigenes Rechtsinstitut.

Damit dem Wappen der Schutz des § 12 BGB zukommt, muss das Wappen individualisierende Unterscheidungskraft aufweisen und damit zur namensmäßigen Kennzeichnung geeignet erscheinen oder es muss eine besondere Verkehrsgeltung haben.

Ein Wappen genießt in seiner künstlerischen Gestaltung grundsätzlich den Schutz des Urheberrechts.

Quelle: Wikipedia [http://de.wikipedia.org/wiki/Wappenrecht]

 

Um das Recht an unserem Familienwappen zweifelsfrei belegen zu können, werden wir dessen Stiftung dokumentieren und es aus Gründen der Publizität in eine Wappenrolle eintragen lassen.