Am Samstag, den 7. Juni 2014 haben wir, nur einen Tag nach unserer Standesamtlichen Hochzeit, vor Gott den Bund der Ehe geschlossen und dafür seinen Segen erbeten. Der evangelische Traugottesdienst begann um 15 Uhr in der Martin-Luther-Kirche in Geseke.

Während die Festgemeinde bereits in der Kirche Platz genommen und diese gut gefüllt hatte, trafen wir als Brautpaar ebenfalls ein; Petra im Brautwagen mit unseren beiden Trauzeugen Andrea und Michael. Dieser Zeitpunkt bedeutete gleichzeitig das Ende aller Vorbereitungen für die bevorstehende Hochzeitsfeier, was im Zusammenspiel mit den Emotionen dieses Augenblicks zu einer gewissen inneren Anspannung führen kann. Pfarrer Sven Fröhlich verstand sich aber gut darin, diese mit beruhigenden Worten auf ein gesundes Maß zu reduzieren. Nachdem letzte Absprachen getroffen waren und dann allmählich auch die Glocke verstummte, zogen wir gemeinsam in die Kirche ein.

Begleitet wurden wir neben unseren Trauzeugen und dem Pfarrer von den Klängen des bekannten Hochzeitsmarschs aus dem "Sommernachtstraum" (op. 61, 1843) von Felix Mendelssohn-Bartholdy. Bereits für dieses Stück zog Svens Musiklehrer Peter Badura aus Verne, dessen imposantes und variantenreiches Spiel wir schätzen, alle Register an der Orgel. Wir waren froh, ihn für die musikalische Begleitung des Gottesdienstes gewinnen zu können.

Neben den Gemeindeliedern, die überwiegend dem Lob Gottes dienten, hatten wir auch einige Stücke bewusst als Zwischenspiel bzw. für den Auszug ausgewählt; u.a. jene, die bereits zu Beginn und zum Ende der Standesamtlichen Hochzeit tags zuvor der Botschaft ihres Titels besonderen Ausdruck verliehen haben: "You Raise Me Up" aus „Once in a Red Moon“ (2002) von Secret Garden sowie "You´ll Never Walk Alone" von Richard Rodgers aus dem Musical „Carousel“ (1945).


Das Kirchenheft mit dem Ablauf des Gottesdienstes sowie allen Liedern steht zum Download zur Verfügung.
Kirchenheft Trauung Leutnant
Format: PDF | Größe: 921 KByte
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Die Ansprache über das Trauwort war zeitgemäß und sehr persönlich gehalten. Erneut wurden darin wichtige Stationen aus unserem Leben und unserer Partnerschaft aufgegriffen und hilfreiche Tipps für die Gestaltung der Ehe unter Gottes Segen gegeben. Pfarrer Fröhlich war zudem eine angenehme Begleitung auf dem Weg zu unserer Hochzeit und machte auch mit der Feier dieses Gottesdienstes seinem Namen alle Ehre :-)

Neben den Trauzeugen beteiligten sich weitere Menschen aus Familie, Freundeskreis und Presbyterium an der Gestaltung - durch Lesungen aus der Bibel, durch die Formulierung und den Vortrag von Fürbitten oder mit der Erzählung "Die Liebe und die Zeit". Allesamt waren wertvolle Beiträge für einen festlichen Rahmen unserer Hochzeit.

Während wir beim Standesamt als Brautpaar auf die uns gestellten Fragen nur mit "Ja, ich will" antworten brauchten, haben wir uns dazu entschlossen, uns vor dem Traualtar gegenseitig ein Eheversprechen zu geben - bevor wir dann die Ringe tauschten und anschließend gesegnet wurden.

 

"Ich will dich lieben und achten, dir vertrauen und treu sein.
"Ich will dir helfen und für dich sorgen.


"Ich will dir verzeihen und gemeinsam mit dir
"immer wieder einen neuen Anfang suchen.


"Ich will zusammen mit dir auf Gott vertrauen,
"für die Mitmenschen da sein
"und die Schöpfung bewahren,
"solange wir leben.


"Dazu helfe mir Gott."

"Nimm diesen Ring als äußeres Zeichen meiner Liebe und Treue."

 


You´ll never walk alone! Auf dem Klangteppich dieses Liedes zogen wir nun mitsamt der Festgemeinde aus der Kirche aus. Uns voran gingen die Blumenkinder, die sich aber nicht so recht trauten, oder aber die schönen Blüten nicht auf den Weg streuen mochten :-)

Wir wurden vom Lachen der Sonne begrüßt, die gerade ihre Generalprobe für dieses, in der Erinnerung wirklich sehr warme Pfingstwochenende zu absolvieren schien. Vor der Kirche sammelten sich die Besucherinnen und Besucher des Traugottesdienstes und wir nahmen gerne erneut Glückwünsche sowie Blumen und andere Geschenke entgegen. Nachdem wir mit zum Teil recht unterschiedlichen Werkzeugen und ein wenig Mühe ein Stoffherz ausgeschnitten hatten und durch dieses hindurch gestiegen waren, gab es noch zahlreiche Gelegenheiten zum Fotografieren - bevor wir dann als Fahrzeug-Kolonne in Richtung Westenholz aufbrachen, wo im Anschluss die Hochzeitsfeier stattfand.

 

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